43. Ökumenischer Hungermarsch Böhl-Iggelheim am 14. Oktober 2018

„Medizinische Erstausstattung für eine christliche Krankenstation in Engare/Tansania“

Ausführliche Informationen zum Projekt

1. Das Projekt

„Medizinische Erstausstattung für eine christliche Krankenstation in Engare/Tansania“

2. Unser Projektpartner in Tansania

Die Pfarrei in Engare  wurde bis 2016 von Father Dr. Gabriel Msuya (Holy Spirit Fathers) geleitet, bevor er von seinem Orden nach Latisana/Venetien/Norditalien gesendet wurde. Pfarrer Msuya versteht sich als sog. missionary priest, der seine Heimat und seinen Orden liebt, aber gerne für eine weltweite Verwendung zur Verfügung steht. So hat Father Msuya in Tansania und Rom studiert und neben vielen Tätigkeiten im seelsorgerischen, aber auch administrativen Bereich daheim in Tansania,  in Österreich, Italien und den USA als Priester gearbeitet.

Auch als Helfer bei den Informationsveranstaltungen hat Father Msuya bereits bei den Hungermärschen 2006 („Wir helfen lernen. Bau eines Schülerwohnheims in Moshi/Tansania“) und z. T. auch 2012 („Wir helfen lernen. Bau einer Schulküche in Kibada/Tansania“) mitgewirkt. Somit kennt Father Msuya nicht nur die Hungermarschaktion sehr gut, sondern vor allem auch die genauen Gegebenheiten und Menschen in Engare, weil es sich ja um seine ehemalige Pfarrei handelt.

3. Unser Gewährsträger vor Ort und in Deutschland

„Apostolische Lebensgemeinschaft der Priester im Opus Spiritus Sancti“, im afrikanischen Volksmund kürzer „Holy Spirit Fathers“ genannt. Sie wurde vom deutschen Pfarrer Bernhard Bendel (Bistum Limburg) im Jahr 1974 gegründet und engagiert sich besonders im sozial-caritativen Bereich: in der Leitung medizinischer Einrichtungen sowie für Bildungseinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen. Für das Heil der Menschen setzen sich die Mitglieder der Gemeinschaft nicht nur auf pastoraler Ebene, sondern konkret im Kampf gegen die Armut für ein diesseitiges Leben in Würde ein.

4. Tansania in Daten und Fakten

Gesamtfläche:

945.000 Quadratkilometer, also ca. die 2,5-fache Fläche Deutschlands

Einwohner:

Ca.  53.470.420 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand 2015)

Hauptstadt:

Dodoma – die wichtigste und größte Stadt ist allerdings Dar-es-Salaam

Landessprachen:

Englisch, Kisuaheli und viele andere

Religionen:

Ca. 60% Christen, 35% Muslime und der Rest, andere, v. a. Animisten

Bevölkerung:

Es gibt 120 ethnische Gruppen und 52 Einwohner pro Quadratkilometer; man geht davon aus, dass von 1.000 lebend geborenen Kindern 231 ihr fünftes Lebensjahr nicht vollenden.

Geographische Lage der Gemeinde Engare:

Engare liegt im Distrikt Siha in der Region Kilimanjaro. Engare hat verstreut ca. 34.000 Einwohner, darunter viele Migranten und Nomaden – u. a. aus Ruanda, Burundi oder auch Kenia.

5. Situation im medizinischen Bereich in Tansania

Die Säuglingssterblichkeit liegt bei 75 auf 1000 Geburten, die Müttersterblichkeit bei 95 auf 10.000 Geburten. Ungefähr 43% der Geburten können medizinisch betreut werden.

Immerhin ist die durchschnittliche Lebenserwartung auf knapp über 65 Jahre gestiegen.

Im Jahre 2015 waren ca. 32,3% der Bevölkerung unterernährt – ungefähr 66.000 Tansanierinnen und Tansanier litten an der Tropenkrankheit Malaria, ca. 5 % der Menschen vor Ort gelten als HIV-positiv.

6. Ausführende

Father Gabriel Msuya, Tansania, der aktuell bis Ende 2019 wieder in Norditalien weilt  und somit leichter erreichbar ist.

Familien Endres/Mutterstadt (je nach Gesundheit) und Endres-Burkhardt/Dannstadt (letztere beim letzten Afrika-Aufenthalt im Sommer 2014 selbst mit Pater Gabriel in Engare vor Ort)

7. Hier wollen wir helfen

Das Krankenhaus in Engare wurde (als Gebäude) in katholischer Trägerschaft von einem anderen Geldgeber errichtet. In der Gegend gibt es viele Arbeitsmigranten und arme Einheimische, die von weit herkommen, um jenes Haus zu nutzen. Allerdings ist die Ausstattung noch sehr rudimentär. Es fehlen notwendige Gerätschaften wie ein Röntgen- oder Ultraschallgerät. Wenn z. B. diese Ausrüstung angeschafft werden könnte, würde man den Menschen vor Ort einen großen Dienst erweisen und den vorhandenen OP-Saal erst zur vollen Funktionstüchtigkeit verhelfen. Gleichzeitig könnte man die Qualität der Schwesternausbildung steigern, da das Krankenhaus dann nicht nur für erste Notversorgungen, sondern auch für weiter reichende Behandlungen nützlich wäre, so dass auch Aus- und Fortbildungen für Schwestern und anderes Personal vor Ort (und nicht nur in weit entfernt liegenden Krankenhäusern) möglich wäre. Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt  ca. 55.000 Euro (laut Pater Gabriel).

Hier findet ihr die Bilder vom Hungermarsch 2017 – jetzt online!

« 1 von 333 »

Hungermarsch aktuell – Informationen für Sammler

Was ist neu?

Die Hungermarschkarte
Seit drei Jahren setzen wir in den Schulen eine Hungermarschkarte im Format DIN A4 ein.
Die einzelnen Spender müssen sich nur ein Mal eintragen. Das hat sich in den Schulen
bewährt und wird nun auch bei der normalen Hungermarschkarte umgesetzt.
Mit den Kästchen hoffen wir zudem, dass die Einträge besser lesbar sind. Dies erleichtert
uns das Ausstellen der (im letzten Jahr ca. 870) Spendenquittungen.
Das Finanzamt erkennt kleine Spenden auch ohne Nachweis an. Wir haben deshalb den
Betrag für eine Spendenquittung (für das Finanzamt) auf 20 € erhöht.

Die Rückgabe der Hungermarschkarte
Die Hungermarschkarte soll beim Hungermarsch abgegeben werden. Die gelaufene Strecke
wird in eine Laufkarte eingetragen. Diese ist sehr schön gestaltet und Sie können sie als
Erinnerung behalten.
Sofern Sie die Hungermarschkarte nicht am Hungermarsch abgeben, können Sie die Karte
auch zusenden oder einscannen und zumailen.
Bitte den Spendenbetrag möglichst vor dem Hungermarsch einzahlen.

Auf Ihre Spende kommt es an …
… und nicht auf die Zahl der gelaufenen Kilometer. Wir bieten daher die Option der Spende
je gelaufenen Kilometer nicht mehr an.
Im letzten Jahr wurden bei weniger als 10 Karten der Betrag pro Kilometer gespendet. Nur
für diese Spender benötigten wir die doppelten Einträge in der Hungermarschkarte.
Außerdem stand in diesen Fällen der Spendenbetrag erst nach dem Hungermarsch fest.
Dies hat oft zur späten Rückgabe der Hungermarschkarten geführt.

Das Familien-Ereignis
Immer mehr Familien mit Kindern nehmen am Hungermarsch teil. Gleichzeitig sinkt die
Zahl der Wanderer, die 20 km laufen wollen. Wir bieten in diesem Jahr eine Runde mit 10
km (und Zwischenstation) und eine Familienrunde mit 5 km (ohne Station) an. Wer beide
Runden läuft, ist 15 km unterwegs.
Das bei Kindern beliebte Quiz wird entsprechend angepasst.

Unser Projekt 2017 – Haus der Geborgenheit

Im Norden Ugandas, in der Stadt Moyo, an der Grenze zum Krisen geschüttelten Süd-Sudan kümmern sich Sr. Maureen und ihr Team um die schwächsten Glieder der Gesellschaft. Eine sehr hohe Müttersterblichkeit, Aids und andere Krankheiten haben viele Babys zu Waisen werden lassen. Die extreme Armut mancher Eltern erschwert die Situation zusätzlich.
Das Moyo Babies Home (MBH) ist die einzige Einrichtung dieser Art in ganz Norduganda.
Derzeit finden 60 Kinder von 0 bis 5 Jahren hier Schutz und medizinische Versorgung, Heimat und Menschen, die sich um ihre frühkindliche Entwicklung kümmern.
Die Region Moyo ist ein Gebiet, das seit dem Ende der Rebellenkämpfe vor 8 Jahren an seiner Entwicklung und dem Aufbau von Gesellschaft und Wirtschaft arbeitet. Doch das ist nicht einfach. Die Region ist wirtschaftlich nicht sehr leistungsfähig und muss zudem mit enorm vielen Flüchtlingen aus dem Sudan zurechtkommen. Derzeit werden 200.000 Flüchtlinge in großen Lagern von mehr als 20.000 Menschen versorgt.
Das MBH verfügt bereits über Schlafräume und auch eine funktionstüchtige Infrastruktur mit Küche uns Speiseraum. Es gibt auch Spielgeräte und ein wenig Material und die geistige Entwicklung der Kleinen zu fördern.
Was fehlt ist ein Gebäude mit den nötigen Einrichtungen, in dem die Kinder, unabhängig von den teilweise extremen Witterungsbedingungen, spielen, lernen und sich entfalten können.
Genau hier wollen wir helfen: ein neues Haus der Geborgenheit soll den Kleinen in einem würdevollen Umfeld die Möglichkeit geben, sich in altersgerechter Umgebung und mit entsprechenden Materialien auf die Zukunft vorzubereiten.
Dazu brauchen wir Ihre Spende! Bitte helfen Sie uns das Projekt umzusetzen!

Scheckübergabe als Projektabschluß zum Projekt “Ein Haus gegen den Hunger” in Kolumbien

Am Sonntag, den 29.Januar war es endlich soweit. Zahlreiche Hungermarschaktive, Sammler, Teilnehmer und Gäste haben sich im Evangelischen Gemeindehaus in Böhl versammelt, um den Scheck aus dem Hungermarscherlös an unsere Freunde aus Mainaschaff, der Stiftung “Weg der Hoffnung” zu übergeben.

Die Spannung war groß, den noch wusste niemand der Gäste was tatsächlich zusammen gekommen ist.

 

Der Vorsitzende der Stiftung, Wolfgang Hock hat zunächst mit einem kurzen, Rückblick auf das Projekt 2016 begonnen.

 

 

Für die musikalische Umrahmung sorgte die “Gottesdienst für kleine Leute” Band.

 

 

Das Team aus Aschaffenburg bedankte sich bei der Hungermarschgruppe unter anderem mit einem selbstgebackenen Kuchen, und einem Song, der für den Anlass geschrieben wurde.

 

 

 

 

Dann war es endlich soweit, die Spannung erreichte ihren Höhepunkt und das Geheimnis wurde gelüftet: wir haben die sagenhafte Summe von 69.000,- € für das Projekt gesammelt, die dann von Bürgermeister Christ noch auf 70.000,- € aufgerundet wurde.

So kann sich das Projekt “Ein Haus gegen den Hunger” insgesamt über eine Spendensumme von 70.000,- € freuen und sagt “Vielen Dank” an alle Sammler und Spender des Hungermarsches! 

 

 

 

 

Regine Schweizer hat uns anschließend von der Umsetzung des Hungermarschprojektes 2015 in Uganda berichtet.

Nachdem die Bauarbeiten aufgenommen wurden, haben viele Helfer das Gebäude für die neue Nähschule in wenigen Monaten fertig gestellt.

 

Das Ergebnis lässt sich sehen, wie Regine Schweizer hier zeigt.

 

 

 

Danach wurde von Elke und Michael Kopf aus Haßloch das neue Projekt für 2017 vorgestellt:

Haus der Geborgenheit – Aufbau eines Waisenhauses für Babys in Moyo, Uganda.

 

Ein herzliches Dankeschön an die Peter-Gärtner-Realschule plus in Böhl-Iggelheim

Auch in diesem Jahr haben sich die Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrerinnen und Lehrer der img_5278Peter-Gärtner-Realschule plus in Böhl-Iggelheim mit einer Spendensammelaktion am Hungermarsch beteiligt. Dabei kamen sagenhafte 4.000,-€ zusammen! Dafür unseren herzlichen Dank. Eine hervorragende Leistung.

Wir hoffen auch im nächsten Jahr wieder auf Eure Unterstützung.

img_5282

In der Grundschule Schauernheim wurde auch in diesem Jahr wieder kräftig für unser Hungermarschprojekt gesammelt – herzlichen Dank dafür!

Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Schauernheim haben auch dieses Jahr wieder einen Gemüseverkauf organisiert. Dabei kam ein Erlös von 1.039,40 € zusammen, der dem Hungermarsch gespendet wurde!gs-schauernheim-1 Eine super Leistung!

 

 

 

 

 

Herzlichen Dank dafür!gs-schauernheim-7

Ein Dankeschön von unserem diesjährigen Projektpartner “Weg der Hoffnung”

Liebe Freunde vom Hungermarsch,

herzlichen Dank für den wunderbar vorbereiteten Tag. Es hat gut getan, Euch alle zu treffen, dabei sein zu dürfen , zu lernen und viele gute Begegnungen gefunden zu haben.

Danke an alle Mithelfen/innen.image005

Der Tag hat gut getan. Außen und innen.

Wie im Bild tragt Ihr, tragen wir auch gemeinsam kleine Schritte zum Frieden in Kolumbien bei.  Und Ihr tut es darüber hinaus in unserer EINEN Welt. Glückwunsch zu Eurem tollen Team und Einsatz!

 

Unser Bus mit der gesamten Besatzung ist wie wir ohne Stau wohlbehalten zuhause angekommen.

Wir hoffen, dass Ihr alle jetzt wohl müde, aber zufrieden mit Eurem Einsatz aufatmen könnt.

Herzlich dankbare Grüße von

Cornelia, Georg, Johannes ,  Wolfram und Wolfgang