Unsere Soforthilfe für den Freundeskreis Burkina Faso in Schifferstadt

Lieber Herr Kiefer,

Liebe Mitglieder des Vorstands des Hungermarsches Böhl-Iggelheim, 

wir sind sehr ergriffen und unsäglich dankbar, welch sehr großen Betrag Sie uns für die Aktivitäten von Clarisse zur Sensibilisierung und zum Schutz der Bevölkerung gegen das Corona-Virus geben werden. Und dies, obwohl wir noch gar kein Projekt zusammen realisiert haben! Herzlichen Dank!

Zum Nachweis der Verwendung werden wir Ihnen zunächst zeitnah noch Fotos zu den genähten und verteilten Masken und auch den konfektionierten Kanistern zum Händewaschen senden.

Nochmals ganz lieben Dank für diese sehr großzügige Unterstützung dieser spontanen Aktion anlässlich der Pandemie.

Herzliche Grüße 

Gerhard und Regina Schackert 

Und hier die Fotos dazu mit einer Rückmeldung von Familie Schackert:

Hier werden die Masken genäht
Zuschneiden der Stoffe für Masken
Wasserkanister zum Händewaschen

Lieber Herr Kiefer,

nochmals ganz herzlichen Dank für die Spende zugunsten der Bekämpfung der weiteren Ausbreitung von COVID19.

Heute erfuhr ich, dass in Burkina Faso ca. 850 Personen positiv getestet wurden und insgesamt 53 Personen gestorben sind.

Clarisses Beitrag zur Eindämmung sehen Sie anhand der beigefügten ausgewählten Fotos. Sie ließ Masken nähen und Kanister montieren, aus denen „fließendes“ Wasser läuft, um das Handwaschen zu ermöglichen, da in Burkina Faso so gut wie kein fließendes Wasser gibt. Diese Maßnahme dient der Schulung der Kinder und aller anderen Personen im Hygienebereich und auch zu deren Sensibilisierung.

Weitere Anschaffungen wie Desinfektionsmittel und Seife werden mit Ihrer Spende getätigt, um hauptsächlich die Schulen in der Umgebung damit auszustatten.

Rückmeldung aus Villavicencio

Lieber Bernd, liebe HuMa-Begeisterte,

wir dürfen uns ganz herzlich für Eure Unterstützung für unsere Lebensmittelaktion bedanken.

Die Lage in Kolumbien ist unverändert. Die Coronapandemie bestimmt das öffentliche Leben.

Wir hoffen darauf, dass laut ersten Verlautbarungen der Regierung auch unsere Projekte wieder im August öffnen dürfen. Das hängt aber von der ganzen Entwicklung ab.

Jedenfalls rechnen wir damit, dass wir die Lebensmittelunterstützung auch noch in den kommenden Wochen leisten müssen.

Einen ganz herzlichen Dank nochmal für Eure Hilfe und beste Grüße an alle Freunde vom HuMa

Johannes

Neues aus Villavicencio

Hier ein Auszug aus der Mail von Johannes Mauder:

“Lieber Bernd,

das sind gute Nachrichten für unsere Kinder und Familien. Vielen Dank für Eure Unterstützung.

Kurzinfo zu den Lebensmittelverteilungen:  Inzwischen haben wir bereits die vierte Verteilung von Lebensmittelpaketen durchgeführt.
Jeweils ca. 600 Familien erhalten Pakete mit haltbaren Lebensmitteln und Hygieneprodukten (Öl, Reis, Nudeln, Mehl, Zucker, Seife, …), aber auch Obst, Gemüse und Eier. Die Waren stammen z.T. aus der Lebensmittelbank, deren Bau der Hungermarsch unterstützt hat. Ein Paket hat einen ungefähren Wert von 20€
Die Hilfe ist auch dringend nötig, da die kolumbianische Regierung die Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen (Ausgangssperre, Schließung aller öffentlicher Einrichtungen, …) vorerst bis Ende Juli ausgedehnt hat.
Diese Vorsicht zahlte sich bis jetzt aus. Kolumbien hat bisher im Vergleich mit seinen Nachbarländern (z.B. Ecuador, Brasilien) nur wenige Infizierte und Tote zu beklagen. Aber hunderttausende Menschen sind zuhause eingesperrt. Sie haben die Arbeit verloren, fangen an zu hungern, denn eine soziale Absicherung gibt es nicht.

Lebensmittelhilfe für arme Familien


Neben dieser Lebensmittelhilfe, um existentielle Not zu lindern, klären unsere Mitarbeiter auch in den Armenvierteln auf, wie sich Ansteckung verhindern lässt und sich die staatlichen Maßnahmen sinnvoll durchführen lassen.
Unterstützung von Seiten staatlicher Stellen war zwar versprochen, aber ist gar nicht oder nur in sehr unzureichender Weise angekommen. Aber das wundert uns nach jahrelangen Erfahrungen mit Regierungsstellen in Kolumbien nicht.
Die nächste Verteilung für unsere Familien findet jetzt Anfang Juni statt. Hierfür würden wir auch Eure Unterstützung verwenden.

Aufklärung in den Armenvierteln

Liebe Grüße an das HuMa-Team und nochmals einen ganz herzlicher Dank für Eure Solidarität

Johannes

Unsere Soforthilfe für Villavicencio, Kolumbien

Das Projekt aus dem Jahr 2016 für den Aufbau einer Tafel (nach deutschem Vorbild) Ein Haus gegen den Hunger

Die Corona-Pandemie stellt die Ärmsten der Armen vor existentielle Herausforderungen – so auch in Villavicencio in Kolumbien. Die Menschen können nicht arbeiten, Schulen und Kitas sind geschlossen – das Einkommen und die Möglichkeit zu regelmäßigen Mahlzeiten fehlen. Der kolumbianische Staat lässt die Menschen in dieser bedrohlichen Situation allein.

Unserer Projektpartner in Kolumbien “Stiftung Weg der Hoffnung” versucht, die Menschen mit Nahrungsmittelpaketen vor Hunger und Krankheit zu schützen. Eine wichtige Hilfe gerade für die Kinder, die in den Einrichtungen bisher drei tägliche Mahlzeiten bekamen.

Neues aus Andahuaylas

Hier ein Auszug aus der Mail von Bine Vogel:

“Lieber Bernd, liebe Mitlesende,

vielen Dank für diese Nachricht und vielen Dank für Eure unglaubliche Unterstützung. Bei uns besteht der nationale Notstand, die totale Quarantäne und das komplette Arbeitsverbot (außer Berufe in der Lebensmittelversorgung und Gesundheit) seit nun Mitte März. Wir rechnen mit bis zu 10.000 Euro Mehrausgaben pro Monat. Im Moment bedeutet das vor allem:

Grundnahrungsmittel ( Dinge die nicht in der Region hergestellt werden sind um 30% teuerer), eiweiß-, vitamin- und mineralstoffhaltige Nahrungsergänzungen, warme Kleidung und Schuhe (wir gehen gerade in den Winter) Medikamente( sind sehr teuer geworden) und Sanitärprodukte (Damenbinden und Windeln haben sich im Preis fast verdoppelt in unsrer Region) aber auch Mundschütze, Seife, Waschmittel…, auch verteilen wir Lernmaterialien und Spiele, damit die Kinder irgendwie über die Zeit kommen… und Vieles mehr.

Unterstützung der Kinder beim “Home-Schooling”

Deshalb danken ich Euch, auch im Namen des ganzen Teams hier in Peru, noch einmal für Euer brennendes Herz, Eure Kreativität und Euren bewundernswerten Einsatz für so viele Menschen auf der ganzen Welt – und auch für uns!!

Bleibt gesund und Gott mit Euch! Herzliche Grüße aus den Bergen übers Meer,

Eure Bine.”

Unsere Soforthilfe für Engare, Tansania

Das Projekt in Engare, Tansania aus dem Jahr 2018 für die medizinische Erstausstattung einer christlichen Krankenstation.

Unsere Projektpartner schaffen mit dem Geld Schutzmasken, Schutzkleidung, 2 Sauerstoffflaschen sowie Fieberthermometer an.

Hier ein Auszug aus einer Mail aus Tansania an Uschi Münster:

Dear Uschi. Greetings from ALCP/OSS and from our health centres. I would like to express my heartfelt thanks for your concern and support to help the people in Tanzania with one of the most social facility. We are so much relieved to receive the good news of your support to us. We promise you our daily prayers that the Almighty God may keep showering his blessings on you, your family friends and all our benefactors. Thanks in advance.

Hungermarsch-Marathon ist erfolgreich gestartet!

Mitte Mai haben wir den diesjährigen Hungermarsch-Marathon mit einer Informationskampagne gestartet und alle Freunde und Gönner der Hungermarschaktion mit Informationen versorgt. Wir haben daraufhin viel positive Resonanz bekommen und erste Spenden wurden bereits auf unser Konto oder auch online über betterplace überwiesen.

Spendenmöglichkeit direkt hier auf unserer Seite über den grünen Button.

Die eingehenden Spendengelder werden als Soforthilfen (Pakete a 3.000,-€) an die Projekte der letzten Jahre überwiesen, die einen dringenden Bedarf bei uns angemeldet haben. Über die Projekte und deren Maßnahmen werden wir hier aktuell berichten.

Corona ändert alles!

Die Corona-Pandemie wirkt sich – wie wir alle feststellen können – auf sehr viele Lebensbereiche aus. Vieles von dem, was vor wenigen Wochen noch selbstverständlich war, muss nun in Frage gestellt werden oder ist nicht mehr möglich.

Die Herausforderung 2020 für den „Ökumenischen Hungermarsch Böhl-Iggelheim e.V.“

Auch der Hungermarsch Böhl-Iggelheim ist davon betroffen. So ist völlig ungewiss, ob und in welchem Umfang wir Schulen, Kreise und Gottesdienste besuchen können, um das für 2020 geplante Projekt vorzustellen. Heute können wir noch nicht einmal sicher sein, dass der Hungermarsch selbst stattfinden kann. Alle Vorbereitungen vor Ort für das geplanten Projekt kommen durch die Umstände in Verzug oder zum Stillstand. Die Projektverantwortlichen können keine Termine für die nächsten Schritte planen.

Dass die Corona-Pandemie für uns die geplante Durchführung des Hungermarsches 2020 zugunsten einer Geburtshilfestation in Burkina Faso zunichte macht, ist schon schlimm genug, weitaus dramatischer werden jedoch die Folgen der Virusverbreitung auf viele arme Länder in Afrika und Südamerika sein. Schnelle Hilfe ist hier dringlicher als je zuvor. Wir haben deshalb entschieden, die Hungermarsch-Spendensammlung in diesem Jahr ganz auf die Corona-Notlinderung für unsere bisherigen Partnerprojekte in der Einen Welt zu konzentrieren und dabei nicht bis Herbst zu warten, sondern jetzt schon damit zu beginnen.   Die Zeit drängt!  Das bedeutet für 2020:

Aus Hungermarsch 2020 wird        

„HUNGERMARSCH-MARATHON 2020 – Viele Schritte gegen Corona“

Was bedeutet „Hungermarsch-Marathon“ konkret?

Viele Schritte

  • Das ursprünglich geplante und bereits angekündigte Hungermarschprojekt 2020, die Ausstattung einer Geburtsstation in Burkina Faso, verschieben wir schweren Herzens in Abstimmung mit den “Projektpaten” auf das Jahr 2021.
  • Die Spenden des „Hungermarsch-Marathons 2020 kommen nicht wie bisher  einem Projekt zugute, sondern mehreren Hilfsprojekten aus Hungermärschen der vergangenen Jahre. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort wollen wir damit unseren Teil dazu beitragen, die größte Not im Zusammenhang mit Corona in den von uns unterstützten Projekten zu lindern.
  • Mit den Spenden möchten wir die Projektverantwortlichen vor Ort bei der Beschaffung und Bereitstellung von lebenswichtigen Dingen zum Schutz vor Corona und den Auswirkungen von Corona (z.B. Schutzmasken, Schutzkleidung, Hygieneartikel, sauberes Trinkwasser, Lebensmittel, etc.) finanziell unterstützen. Die Entscheidung, was am dringendsten benötigt wird, sowie die Beschaffung überlassen wir dabei den Projektverantwortlichen in den jeweiligen Ländern.

Längere Wegstrecke

  • Wir bitten Sie deshalb schon jetzt um Ihre Spenden, bevor es zu spät ist.
  • Wir werden die Gelder nicht wie bisher in einer Summe nach der Scheckübergabe im Januar 2021, sondern bereits im laufenden Jahr 2020 in mehreren Schritten und Teilbeträgen an unsere Partner auszahlen, damit die Hilfe schneller ankommt.
  • Ihre Spenden werden auch weiterhin ohne Abzug und unmittelbar in die Arbeit der Projekte fließen. Die Projektverantwortlichen vor Ort stellen die ordnungsgemäße Verwendung der Gelder sicher.

Ausdauer!

  • Der Marathon geht bis Ende Dezember 2020.
  • Wir werden Sie regelmäßig und transparent unter verstärkter Nutzung der elektronischen Informationswege (E-Mail, Newsletter, Homepage www.hungermarsch-boehl-iggelheim.de , Facebook, Instagram) informieren.
  • Bitte helfen Sie mit, diese Informationen auch in ihrem Umfeld zu verbreiten, damit wir durch unseren gemeinsamen Hungermarsch-Marathon möglichst vielen Menschen in den Projekten helfen können.