Neues aus Villavicencio

Hier ein Auszug aus der Mail von Johannes Mauder:

“Lieber Bernd,

das sind gute Nachrichten für unsere Kinder und Familien. Vielen Dank für Eure Unterstützung.

Kurzinfo zu den Lebensmittelverteilungen:  Inzwischen haben wir bereits die vierte Verteilung von Lebensmittelpaketen durchgeführt.
Jeweils ca. 600 Familien erhalten Pakete mit haltbaren Lebensmitteln und Hygieneprodukten (Öl, Reis, Nudeln, Mehl, Zucker, Seife, …), aber auch Obst, Gemüse und Eier. Die Waren stammen z.T. aus der Lebensmittelbank, deren Bau der Hungermarsch unterstützt hat. Ein Paket hat einen ungefähren Wert von 20€
Die Hilfe ist auch dringend nötig, da die kolumbianische Regierung die Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen (Ausgangssperre, Schließung aller öffentlicher Einrichtungen, …) vorerst bis Ende Juli ausgedehnt hat.
Diese Vorsicht zahlte sich bis jetzt aus. Kolumbien hat bisher im Vergleich mit seinen Nachbarländern (z.B. Ecuador, Brasilien) nur wenige Infizierte und Tote zu beklagen. Aber hunderttausende Menschen sind zuhause eingesperrt. Sie haben die Arbeit verloren, fangen an zu hungern, denn eine soziale Absicherung gibt es nicht.

Lebensmittelhilfe für arme Familien


Neben dieser Lebensmittelhilfe, um existentielle Not zu lindern, klären unsere Mitarbeiter auch in den Armenvierteln auf, wie sich Ansteckung verhindern lässt und sich die staatlichen Maßnahmen sinnvoll durchführen lassen.
Unterstützung von Seiten staatlicher Stellen war zwar versprochen, aber ist gar nicht oder nur in sehr unzureichender Weise angekommen. Aber das wundert uns nach jahrelangen Erfahrungen mit Regierungsstellen in Kolumbien nicht.
Die nächste Verteilung für unsere Familien findet jetzt Anfang Juni statt. Hierfür würden wir auch Eure Unterstützung verwenden.

Aufklärung in den Armenvierteln

Liebe Grüße an das HuMa-Team und nochmals einen ganz herzlicher Dank für Eure Solidarität

Johannes

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